
Hier könnte es Drachen geben …
Nach einem Streit mit der Mutter wird die 16-jährige Linda für zwei Wochen bei ihrem Onkel im Schwarzwald einquartiert. Als sie ihrem Freund aus Kindertagen wiederbegegnet, dem 18-jährigen Frieder, entpuppt sich der Aufenthalt als viel spannender als gedacht: Bei ihren Streifzügen durch den verwunschenen Garten und das kleine Dorf finden sie den Weg in eine Anderswelt voller Magie und Gefahren. Aus kindlicher Freundschaft wird bald die erste große Liebe, die ein trauriges Ende nimmt, als ein Brand das Anwesen des Onkels zerstört und ein schreckliches Familiengeheimnis enthüllt …
Gestaltung des Buches

Die Gestaltung des Buches hat Aileen J. Graf übernommen. Es sieht aus wie ein altes Märchenbuch und ist durchgehend illustriert. Jede Seite ist liebevoll gestaltet und auch die Titelseiten sind individuell dem Inalt des Kapitels angepasst.

Stimmen zum Buch
Ich bin von Anfang an sprichwörtlich in diese Reise eingetaucht, durfte Gestalten aus der Sagenwelt begegnen. Die Reise zu Orten, in denen es „Drachen geben könnte“ antreten. Und ich durfte erleben, wie das schlafend träumende „Dornröschen“ geweckt wurde, es, wenn auch schmerzhaft, sich von einem unsicheren Mädchen zu einer selbstbewussten Erwachsenen zu entwickeln begann.
Ilona Arfaoui
Erwähnen möchte ich noch die wunderschönen Illustrationen und vor allem das eindrucksvolle Cover, das sich so wohltuend von den gleichförmigen New-Adult-Romance-Fantasy-Covern abhebt.
Insgesamt werden superviele, sehr schwierige Themen angesprochen, die jedoch total einfühlsam beschrieben werden. Besonders gefallen mir die Tiefe des Buches, die große Widerstandsfähigkeit der Protagonistin und natürlich die Abenteuer, die sie erlebt und an denen sie wachsen kann.
Elya C. Moss
Außerdem ist es ein Appell an Eltern, Kinder mit ihrer Erlebens- und Gefühlswelt, nicht allein zu lassen, gerade in schwierigen Situationen. Gemeinsam über Themen zu sprechen, anstatt sich darüber auszuschweigen ist zwar schmerzhaft, aber es hilft allen Beteiligten, damit besser umzugehen.

Stuttgarts geheime Portale und wie man sie durchquert – Anthologie
Im Mai 2025 erschien ein fantastischer Reiseführer durch Stuttgart. Die Anthologie der Stuttgarter Autorinnen entführt an bekannte und verborgene Orte der süddeutschen Großstadt und eröffnet neue Perspektiven in fantastische Welten.
Unter diesem Motte versammeln sich Beiträge Anna Leyk (Hrsg.), Johanna Schließer und Sabine Wälz. Zwei Geschichte durfte ich hier beisteuern. Eine Hommage an Alice im Wunderland Adaption führt vom Bauchaos des Stuttgarter Bahnhofs zurück in die Zeit und in den legendären Club „Die Röhre“. Die Sünderstaffel entpuppt sich als ein Portal das sich nur in den Raunächten öffnet und durch das die Protagonistin bis zur Quelle der Zeit gelangt.

Du kennst dich in Stuttgart aus? Du glaubst, du kennst alle Ecken? Mit ihren Texten führen die Autorinnen dich durch Portale in Stuttgarts Parallelwelten, die du so in der süddeutschen Großstadt nicht erwartet hättest: Hier triffst du Zombies und sprechende Katzen, betrittst das Jenseits und die Unterwelt. Und das ist erst der halbe Weg… Erst, wenn du die sieben Geschichten gelesen hast, kannst du wirklich behaupten, die Stadt zu kennen.
Leserstimmen
Wir reisen innerhalb der Geschichten nicht nur an verschiedene Orte, sondern auch in unterschiedliche Zeiten. Dabei machen wir mit verschiedenen Wesen Bekanntschaft wie beispielsweise Brunnengeister oder auch Zombies. Manche Geschichten sind düster oder spannend, andere berühren das Herz oder bringen einen zum Nachdenken.
„Stuttgarts geheime Portale und wie man sie durchquert“ ist eine faszinierende Anthologie mit magischen, mystischen und spannenden Geschichten. Wir können Stuttgart dadurch auf eine ganz neue Ebene erkunden und entdecken, was mir sehr gefallen hat. Ich kann das Buch allen wärmsten empfehlen, die schon immer einmal ein geheimes Portal durchqueren wollten.
Magieausbuchstaben